Programmbeschreibung Infrastrukturförderung

I Zweck


II Antragsberechtigung


III Gegenstand


IV Fördervolumen


V Antrag


VI Programmspezifische Unterlagen


VII Auswahlverfahren


VIII Dauer der Förderung


IX Schlussprüfung


I Zweck

Das Programm dient der Förderung und dem Aufbau von Infrastrukturen für die Popularmusik in Deutschland. Es verfolgt das Ziel der Nachwuchsförderung, der Verbreitung deutscher Musik im Ausland sowie der Integrationsförderung von Personen mit Migrationshintergrund. Das Programm leistet einen Beitrag zur Standortförderung, der Förderung der Kultur und der Musikwirtschaft in Deutschland.

Ziel ist ebenfalls, mit der Förderung und dem Aufbau von Infrastrukturen eine neue, neutrale Basis zu schaffen, die eine möglichst große Breitenwirkung hat und daher multiplikativ wirkt.

II Antragsberechtigung

  1. Antragsberechtigt sind natürliche Personen und juristische Personen der Musikwirtschaft.
  2. Antragsteller*innen müssen über einen Wohn-/ Firmensitz in Deutschland verfügen, wobei eine*r der Antragsteller*innen auch einen Wohn- und Firmensitz im europäischen Wirtschaftsraum haben kann.
  3. Antragsteller*innen sollten möglichst über eine Berufserfahrung von mindestens drei Jahren verfügen und, soweit es sich um ein kaufmännisches Unternehmen handelt, entsprechend amtlich registriert sein (Gewerbe-/ Handelsregisteranmeldung).

III Gegenstand

  1. Gefördert werden
    • Anerkennungen für besondere musikwirtschaftliche Leistungen, die Nachahmer*innen motivieren, beispielgebend arbeiten und strukturpolitische Effekte für die Musikwirtschaft und –kultur erzielen;
    • Aktivitäten, die in Zusammenarbeit mit der regionalen Musikförderung Strukturen insbesondere für Künstleraufbau bzw. –entwicklung, für die Verbreitung deutscher Musik im Ausland und für die Integration von Personen mit Migrationshintergrund schaffen;
    • gemeinschaftliche Präsentationen deutscher Musikunternehmen im Rahmen von Musikmessen oder vergleichbaren exportorientierten Veranstaltungen;
    • Plattformen, die die Kommunikation, den wirtschaftlichen Betrieb oder auch das Marketing von Musikunternehmen unterstützen. Dies können beispielsweise Kommunikationsforen wie auch Onlinebörsen sein;
    • andere, dem Aufbau von Infrastrukturen dienliche Projekte, die im Bereich des Programmzwecks liegen.
  2. An dem Projekt müssen mindestens vier natürliche und/oder juristische Personen mittelbar beteiligt sein. Diese sollten ihre Beteiligung schriftlich belegen.
  3. Die zu fördernden Projekte dürfen in keiner Konkurrenz zu wirtschaftlichen Angeboten stehen und damit wettbewerbsverzerrend wirken.

IV Fördervolumen

  1. Die Förderung beträgt max. 40 % der jeweiligen Gesamtkosten pro Projekt. Der nachgewiesene Eigenanteil muss mindestens 60% betragen.
  2. Die Förderleistung ist pro Projekt beschränkt auf 100.000 EUR pro Jahr. Kein*e Antrag- bzw. Mitantragsteller*in, einschließlich rechtlich selbständiger Tochterunternehmen bzw. verbundener Unternehmen i.S.d. § 15 Aktiengesetz, soll pro Jahr Nutznießer*in von Förderbeträgen der Initiative Musik von mehr als 150.000 EUR sein. Projekte mit einer beantragten Fördersumme unter 10.000 EUR finden in der Regel keine Berücksichtigung.

V Antrag

  1. Der Förderantrag sowie nach Bewilligung auch der Fördervertrag sind im Original sowie in digitaler Form bei der Geschäftsstelle der Initiative Musik einzureichen. Das vorgegebene Antragsformular wird im Antragsportal ausgefüllt und anschließend der Geschäftsstelle in Papierform zugeschickt. Art und Umfang ist dem Formular zu entnehmen.
  2. Die Bescheidung von Anträgen erfolgt grundsätzlich viermal im Jahr. Siehe auch >>> TERMINE.

VI Programmspezifische Unterlagen

Der Antrag sollte folgende programmspezifische Unterlagen enthalten:

  • Firmenporträt des*der Antragstellers*in
  • „Letter of Intent“ mit den weiteren mittelbaren Partner*innen
  • Beschreibung des Förderprojekts zur Entwicklung deutscher Musikinfrastruktur:
    • Ausgangssituation
    • Idee
    • Zielsetzung
    • Organisatorische Umsetzung
    • Zeitplan
    • Perspektive über das Projekt hinaus
    • Finanzieller Aufwand

VII Auswahlverfahren

  1. Förderentscheidungen werden durch den Aufsichtsrat der Initiative Musik bzw. ein von diesem beauftragtes Gremium getroffen. Die Anträge werden ausschließlich anhand der eingereichten Unterlagen beurteilt. Die Entscheidung des Aufsichtsrats ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  2. Kriterien sind u.a.:
    • Erwartete Effekte für den Musikstandort Deutschland
    • Verbesserung der Infrastruktur für Künstler*innen und Musikunternehmen
    • Verbesserung der Transparenz, Kommunikation und Wirtschaftlichkeit für Musikunternehmen
    • Verbesserung der Absatzchancen und Popularität für Künstler*innen aus
      Deutschland im Ausland
  3. Die Förderentscheidungen werden den Antragsteller*innen durch die Geschäftsstelle der Initiative Musik schriftlich bekannt gegeben.

VIII Dauer der Förderung

Die Vergabe von Fördermitteln erfolgt ausschließlich für den Einzelfall. Sie ist einmalig und begründet keinen Anspruch auf weitere Förderung und/oder Erhöhung des Förderumfangs.

IX Schlussprüfung

Die Initiative Musik prüft, ob das durchgeführte Projekt seinem Inhalt nach dem vorgelegten Antrag und Zweck im Hinblick auf das Gesamtkonzept entspricht. Näheres regeln die Vertragsbedingungen.

KONTAKT

Robert Schulz

Leitung K/I

Luise Brandenburger

Projektmanagement

Daniel Deppe

Projektmanagement

Kerstin Mayer

Projekt- &­­­ Finanzmanagement

Stella Roeber

Projektmanagement

BERATUNGSZEITEN:
MO-DO 14-17 UHR, FR 10-13

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