Initiative Musik fördert 97 Projekte mit über 840 Tsd. Euro – Fokus auf nachhaltige Professionalisierung und Vielfalt
Berlin, 4. März 2026
- 97 Musikprojekte aus ganz Deutschland erhalten insgesamt über 840 Tsd. Euro
- Programm nach Evaluation angepasst; Zielgruppe präzisiert
- Nächste Antragsphase startet am 10. April 2026
In der ersten Förderrunde des Jahres stellt die Initiative Musik mehr als 840 Tsd. Euro für 97 ausgewählte Musikprojekte aus den Bereichen Pop, Jazz, Indie sowie weiteren Genres bereit. Die Künstler:innenförderung richtet sich an aufstrebende Nachwuchstalente, die ihre musikalische Laufbahn nachhaltig professionalisieren möchten. Unterstützt werden dabei unter anderem Studioaufnahmen, die Planung von Tourneen, die Produktion von Musikvideos sowie maßgeschneiderte Marketingmaßnahmen.
„Mit der Förderung will ich mein Debütalbum veröffentlichen und musikalisch wie visuell den nächsten Schritt gehen. Sie gibt mir Planungssicherheit, stärkt meine Karriere und ermöglicht, mein Team fair zu bezahlen sowie langfristige Strukturen aufzubauen.“ – Jonny Mahoro
„Wir können durch die Förderung der Initiative Musik endlich eine EP – nach unserem Debütalbum 2024 – nachlegen und damit weiter laute und wütende Multiplikatorinnen für feministische Themen sein. Dass die Jury unsere Arbeit sieht und durch die Förderung anerkennt, fühlt sich an wie ein Proteinshake für unsere Muskeln, der uns die Kraft gibt, weiteren Rosen den Kopf abzubeißen.“ – Principess
Förderprogramm nach Evaluation angepasst: Fokus auf aufstrebende Künstler:innen geschärft
Nach einer Evaluation des Förderprogramms im vergangenen Jahr wurden gezielte Anpassungen vorgenommen, um die Kernaufgabe der Initiative Musik – aufstrebende Künstler:innen in ihrer professionellen Entwicklung bei der Etablierung am Musikmarkt zu unterstützen – weiterhin wirksam und zukunftsorientiert umzusetzen. Anhand von Kriterien wie der Messung erster Erfolge von Veröffentlichungen oder Auftritten, bestehenden Branchenpartnerschaften sowie der Reichweite und Aktivierung von Fans in den sozialen Medien wird bewertet, inwieweit Musiker:innen zur zentralen Zielgruppe der Förderung zählen.
Peter Putz, Jurymitglied und Manger, dazu: „Aus Jurysicht schafft die aktualisierte differenzierte Definition eine zeitgemäße Grundlage, um gezielt professionellen, aufstrebenden Künstler:innen in den heutigen Strukturen der Musikbranche gerecht zu werden. Sie unterstützt uns dabei, Förderentscheidungen klarer an Entwicklungsstand der Karriere und realen Branchenbedingungen auszurichten. Die neue Definition trägt den veränderten Produktions- und Karrierewegen in der Musikindustrie Rechnung und schärft den Fokus u. a. auf professionellen Nachwuchs. Für die Jury erleichtert dies eine differenzierte und faire Bewertung von künstlerischer Entwicklung und Förderbedarf auf den unterschiedlichen Karrierestufen.“
Die Förderung soll insbesondere dazu beitragen, die begonnene Professionalisierung hin zur nachhaltigen Etablierung am Musikmarkt zu unterstützen, dabei die Genrevielfalt gezielt weiter zu stärken und auf Spezifika von diesbezüglichen Nischen differenziert einzugehen.
Nächste Chance auf Fördergelder
In der nächsten Antragsphase vom 10. bis 30. April 2026 können Künstler:innen und Bands erneut ihre Projekte einreichen.
Die Projektmittel für die Künstler:innenförderung stellt der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) zur Verfügung. Die Initiative Musik wird getragen von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) und dem Deutschen Musikrat sowie finanziell unterstützt von GVL und GEMA.
Einen Überblick über alle geförderten Projekte samt bewilligter Fördersummen finden Sie in der Doku.
Pressekontakt
Initiative Musik gGmbH, Friedrichstraße 122, D-10117 Berlin
Anna Jakisch – Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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