DEUTSCHER JAZZPREIS 2026: Die Nominierten des Deutschen Jazzpreises stehen fest
Berlin, 26. Februar 2026
Die Nominierten für die 6. Ausgabe des Deutschen Jazzpreises stehen fest. Rund 1.200 Einreichungen, 30 Jurymitglieder und 22 Kategorien markieren die Dimension der diesjährigen Ausgabe. In einem mehrstufigen Verfahren wählte die international besetzte Fach- und Sonderjury Künstler:innen, Produktionen, Festivals, journalistische Leistungen und Projekte der Musikvermittlung aus, die 2026 ins Rennen um die Auszeichnungen gehen.
Der Deutsche Jazzpreis prämiert herausragende künstlerische und kulturelle Leistungen im zeitgenössischen Jazz. Die diesjährigen Nominierungen stehen für die stilistische und personelle Vielfalt der Szene.
Über die Auswahl entschied eine 25-köpfige Fachjury, ergänzt durch fünf Mitglieder einer Sonderjury, die eigens für die Kategorie Komposition/Arrangement berufen wurde. Gemeinsam bringen sie Perspektiven aus künstlerischer Praxis, Journalismus, Wissenschaft und Kulturorganisation ein. Ihre Arbeit folgt klar definierten Kriterien und einem transparenten Verfahren – mit dem Ziel, künstlerische Qualität ebenso zu würdigen wie gesellschaftliche Relevanz.
Die Bedeutung einer Nominierung und Auszeichnung beschreibt die Preisträgerin 2025, Sera Kalo:
„Nominiert zu sein war für mich eine Erinnerung daran, dass all die Arbeit, die Risiken und die schlaflosen Nächte zählen. Als Künstlerin, die sich zwischen Genres und Communities bewegt, hat es mich tief berührt, im Jazzkontext gesehen zu werden. Der Deutsche Jazzpreis kann ein Katalysator sein. Für Aufmerksamkeit, Ressourcen und Legitimität und sendet ein starkes Signal, dass Innovation und kulturelle Relevanz ins Zentrum des Jazz gehören. Die Auszeichnung selbst hat mir bestätigt, dass Künstler:innen wie ich, die das Jazzidiom erweitern, Teil seiner Weiterentwicklung sind. Ich schätze, dass der Deutsche Jazzpreis Jazz als lebendige kulturelle Praxis versteht. Geprägt von Widerstand, Wahrhaftigkeit und den historischen Zusammenhängen, aus denen er entstanden ist.“
Im nächsten Schritt wählt die Hauptjury aus dem Kreis der Nominierten die Preisträger:innen 2026 aus. Vergeben werden 22 Auszeichnungen, jeweils dotiert mit 12.000 Euro. Auch die weiteren Nominierten werden gewürdigt und erhalten ein Nominierungsgeld in Höhe von 4.000 Euro.
Die Verleihung des Deutschen Jazzpreises findet am 25. April 2026 im Congress Centrum Bremen statt. Im Jubiläumsjahr der jazzahead!, die seit 20 Jahren als internationale Plattform der Jazz-Branche gilt.
Alle Nominierten finden sich hier: www.deutscher-jazzpreis.de/nominierte
Preisverleihung im Rahmen der jazzahead!
Die Preisverleihung des Deutschen Jazzpreises findet am 25. April 2026 im Congress Centrum Bremen statt. Sie ist Teil des 20-jährigen Jubiläums der jazzahead! und bringt Musiker:innen, Kurator:innen, Journalist:innen, Förderinstitutionen und internationale Fachbesucher:innen zusammen.
Moderiert wird der Abend von Thelma Buabeng und Götz Bühler. Als erster Live Act ist das Moses Yoofee Trio bestätigt. Weitere musikalische Beiträge werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben.
Tickets sind über den offiziellen Ticketpartner Rausgegangen erhältlich.
