Häufig gestellte Fragen

In Ergänzung zur Programmbeschreibung der Infrastrukturförderung finden Sie hier weitere Informationen zur Antragstellung und Förderung.

ALLGEMEINES ZUM ANTRAG


Welche Fristen muss ich bei der Antragsstellung einhalten?


Wer entscheidet über meinen Antrag?


Wann bekomme ich Bescheid, ob mein Antrag angenommen wurde?


Wer hilft mir bei der Antragsstellung?


Wann kann ich mit meinem geförderten Projekt beginnen?


Was ist der Unterschied zwischen Regionalen und Bundesweiten Projekten?


ANTRAGSTELLUNG


Wie kann ich mich auf die Antragstellung vorbereiten und welche Unterlagen werden benötigt?


Welche Dokumente gelten als „Amtliche Registrierung“?


Was ist mit “LOIs“ gemeint?


Was ist unter Eigen- und Drittmitteln zu verstehen?


Kann ich mein Projekt neben der Förderung durch die Initiative Musik mit
weiteren Fördergeldern finanzieren?


Kann ich laufende Sach- und/oder Personalkosten geltend machen?


Wie rechne ich Reisekosten richtig ab?


Was muss ich beim Erstellen des Ausgaben- und Finanzierungsplan noch beachten?


DIE FÖRDERUNG


Wann kann ich die Fördermittel für mein bewilligtes Projekt abrufen?


Sind Änderungen in der Kostenkalkulation möglich?


Wie muss ich das Logo der Initiative Musik einbinden?


Erhalte ich Belege für die Auszahlung der Fördermittel?


VERWENDUNGSNACHWEIS


Was muss ich für den Verwendungsnachweis erbringen?


ALLGEMEINES ZUM ANTRAG

Welche Fristen muss ich bei der Antragsstellung einhalten?

Anträge für die Infrastrukturförderung können in der Regel bis zu dreimal im Jahr gestellt werden. Die Abgabefristen werden rechtzeitig bei den Terminen veröffentlicht. Der Antrag muss online ausgefüllt und bis spätestens zum Abgabeschluss der jeweiligen Förderrunde abgeschickt werden.

Wer entscheidet über meinen Antrag?

Über die eingereichten Projektanträge wird von unserem neunköpfigen Aufsichtsrat entschieden, der von unseren Gesellschaftern (GVL und Deutscher Musikrat) und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien berufen wird. Für die die neue Strukturförderung, wird eine Fachjury zusammengestellt, die über die Anträge entscheiden soll. Die Mitglieder dieser Fachjury, werden noch bekannt gegeben.

Wann bekomme ich Bescheid, ob mein Antrag angenommen wurde?

Über die Anträge wird ca. 8 Wochen nach Abgabeschluss entschieden. Anschließend werden die Zu- und Absagen per E-Mail versandt. Je nach Antragsvolumen kann es u.U. zu Verzögerungen bei dem Versand der Zu- und Absagen dauern.

Wer hilft mir bei der Antragsstellung?

Bei Fragen zur Antragstellung ist Christiane Müller, Projektbetreuung Plattformprojekte und Infrastrukturförderung, per E-Mail unter christiane.mueller@initiative-musik.de oder montags bis freitags zwischen 10:00 und 15:00 Uhr unter folgender Nummer erreichbar: 030 – 531 475 45 – 715.

Wann kann ich mit meinem geförderten Projekt beginnen?

Der Projektbeginn und damit der Beginn aller Maßnahmen kann erst nach der Förderzusage und dem abgeschlossenen Fördervertrag erfolgen. Der frühestmögliche Projektbeginn stellt das frühestmögliche Leistungs-, Rechnungs- und Zahlungsdatum dar für alle Maßnahmen, die über die Förderung abgerechnet werden können.

Alle dem Projekt zugehörigen Leistungen (das gilt auch für Beauftragungen), Rechnungen und Zahlungen müssen innerhalb der Projektlaufzeit anfallen.

Ein Beginn des Vorhabens vor dem Fördervertragsabschluss ist auf Antrag möglich und wird im Einzelfall entschieden, erfolgt aber grundsätzlich auf eigenes Risiko. Die Gewährung eines vorzeitigen Maßnahmenbeginns ist frühestens ab Tag der Antragstellung möglich, stellt aber keine Förderzusage dar.

Die Projektlaufzeit beträgt in der Regel bis zu 12 Monate.

Was ist der Unterschied zwischen Regionalen und Bundesweiten Projekten?

Die neuen Förderbedingungen der Strukturförderung sehen eine Unterscheidung zwischen Regionalen und Bundesweiten Infrastrukturprojekten vor. Dies bedeutet, dass die Antragsteller:innen sich vor Antragstellung entscheiden müssen, ob ihr Projekt inhaltlich und organisatorisch einen Wirkungsbereich auf bundesweiter Ebene oder auf regionaler/kommunaler Ebene verfolgt.

Bundesweite Projekte beschäftigen sich mit Themen, die die gesamte Musikwirtschaft in Deutschland betreffen bzw. überregionale Themen verhandeln und nicht auf einen regionalen oder kommunalen Wirkungskreis begrenzt sind. Regionale Projekte beschäftigen sich mit Themen und Fragestellungen, die nur für eine spezifische Region relevant sind. Der Unterschied zwischen einer regionalen oder bundesweiten Fachkonferenz kann dabei nicht nur an den Schwerpunktthemen der Veranstaltung nachgewiesen werden, sondern auch durch den Kreis der Teilnehmer:innen. Bei Fragen zur Unterscheidung von bundesweiten oder regionalen Projekten, wenden Sie sich gerne an die zuständige Projektmanagerin.

ANTRAGSTELLUNG

Beim Ausfüllen unseres Förderantrags können folgende Hinweise weiterhelfen.

Wie kann ich mich auf die Antragstellung vorbereiten und welche Unterlagen werden benötigt?

In Vorbereitung auf die Antragstellung sehen Sie sich bitte die Schritt-für-Schritt-Anleitung an.
Benötigte Unterlagen:

  • Ausgaben- und Finanzierungsplan (ein Muster zum Download steht im Förderportal und unter Muster & Vorlagen zur Verfügung)
  • Ausführliche Projektbeschreibung
  • Amtliche Registrierung
  • Letters of Intent (LOIs)

Welche Dokumente gelten als „Amtliche Registrierung“?

Damit ist Ihr Auszug aus dem Handels- oder Vereinsregister gemeint. Besteht ein solcher Eintrag nicht, wird alternativ die Gewerbeanmeldung oder bei Selbstständigen die Bestätigung über die Vergabe der Steuernummer akzeptiert.

Was ist mit “LOIs“ gemeint?

Mit „LOI“ ist ein Letter of Intent gemeint, der die Kooperation oder Mitarbeit von einem oder mehreren Partner:innen an Ihrem Projekt nachweist. Dieser Letter of Intent sollte Angaben von den beteiligten Partner:innen enthalten wie und in welchem Umfang sie sich an dem Projekt beteiligen.

Die Beteiligung von mindestens einem Partner auf kommunaler/regionaler oder Landesebene bei Regionalen Infrastrukturprojekten ist eine Mindestanforderung, die erfüllt sein muss. Partner:innen können z.B. Vereine und Verbände o.ä. sein. Diese sollten ihre Beteiligung oder Mitwirkung (nicht Beauftragung) in Form eines Letters of Intent (Absichtserklärung) schriftlich belegen.

Was ist unter Eigen- und Drittmitteln zu verstehen?

Eigenmittel sind unmittelbar zur Finanzierung des Projektes eingebrachte Geldmittel aus dem Vermögen der Antragsteller:innen, einschließlich Einnahmen aus Verkäufen oder Eintritten, die im Förderzeitraum für das Projekt anfallen.

Drittmittel sind unmittelbar zur Finanzierung des Projektes eingebrachte Geldmittel von Dritten oder aus anderen Quellen, wie etwa Fördergelder von Ländern oder Kommunen.

Mit dem Antrag müssen die Antragsteller:innen versichern, im Projektzeitraum die notwendigen Eigen- und Drittmittel zur Abdeckung des Eigenanteils in Höhe von mindestens 25 Prozent der Projektkosten aufzubringen und zur Finanzierung einzusetzen.

Kann ich mein Projekt neben der Förderung durch die Initiative Musik mit
weiteren Fördergeldern finanzieren?

Eine Förderung der Initiative Musik ist in der Regel ausgeschlossen, wenn die Antragsteller:innen für das zur Entscheidung anstehende Projekt bereits Förderung von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien oder einer von dieser ständig geförderten Einrichtung erhält. Eine Kofinanzierung des Projektes z.B. durch Förderungen aus kommunalen oder Landesmitteln ist grundsätzlich zulässig.

Kann ich laufende Sach- und/oder Personalkosten geltend machen?

Es können nur Sach- und/oder Personalkosten veranschlagt werden, die erst und allein durch das Projekt zusätzlich verursacht werden. Laufende Kosten wie etwa die Miete oder Betriebs- und Verwaltungskosten für eigene Räumlichkeiten können in der Regel nicht in den Ausgaben- und Finanzierungsplan aufgenommen werden.

Wie rechne ich Reisekosten richtig ab?

Reisekosten können entsprechend dem Bundesreisekostengesetz veranschlagt und abgerechnet werden. Die wichtigsten Informationen dazu sind in der Vorlage für den Ausgaben- und Finanzierungsplan sowie den Verwendungsnachweis zu finden.

Für die Abrechnung der Reisekosten von Auslandsaufenthalten dienen die Verordnung über die Reisekostenvergütung bei Auslandsdienstreisen (Auslandsreisekostenverordnung – ARV) sowie die Allgemeine Verwaltungsvorschrift über die Neufestsetzung der Auslandstage- und Auslandsübernachtungsgelder als Grundlage.

Was muss ich beim Erstellen des Ausgaben- und Finanzierungsplan noch beachten?

Nutzen Sie bitte für einen Antrag auf Infrastrukturförderung ausschließlich die von uns zur Verfügung gestellte Vorlage. Bitte beachten Sie auch die unterschiedlichen Vorlagen für Bundesweite oder Regionale Projekte. Investitionen (Gegenstände bspw. technisches Equipment, welches einen Anschaffungs- oder Herstellungswert von 800 Euro netto übersteigt) können in der Regel im Rahmen der Projektförderung nicht mit bezuschusst werden.

DIE FÖRDERUNG

Wann kann ich die Fördermittel für mein bewilligtes Projekt abrufen?

Die Fördersumme steht nach Abschluss des Fördervertrages für Sie bereit, abzüglich eines Einbehalts von 10 Prozent der Fördersumme, der erst nach Abrechnung des Projekts ausgezahlt werden kann.

Grundsätzlich sind zur Kostendeckung vorrangig, also soweit verfügbar und wirtschaftlich vertretbar, immer Eigen- und Drittmittel einzusetzen.

Zur Finanzierung ungedeckter Kosten können die Fördermittel im Projektverlauf nach Bedarf und ggf. mehrfach jeweils für sechs Wochen im Voraus angefordert werden. Die angeforderten Mittel müssen innerhalb dieser sechs Wochen verausgabt oder zurückgezahlt werden, anderenfalls fallen Strafzinsen an.

Nähere Informationen zum Verfahren erhalten Sie nach der Förderzusage.

Sind Änderungen in der Kostenkalkulation möglich?

Mit der Auswahl des Fördergegenstandes sowie der Projektbeschreibung werden Zweck und Ziel der Förderung festgelegt, die grundsätzlich nach einer Bewilligung nicht geändert werden können.

Soweit das Projekt inhaltlich keine wesentlichen Änderungen erfährt, sind Kostenverschiebungen innerhalb des Finanzierungsplans grundsätzlich möglich. Die Einzelansätze dürfen um bis zu 20 Prozent überschritten werden, wenn die Überschreitung durch entsprechende Einsparungen bei anderen Einzelansätzen ausgeglichen werden kann. Wesentliche Änderungen müssen im Vorfeld angezeigt werden. Wenn die Änderungen 20 Prozent übersteigen, muss diesen vor Umsetzung der Maßnahme von der Initiative Musik zugestimmt werden.

Wie muss ich das Logo der Initiative Musik einbinden?

Mit der Bewilligung des Förderantrags sind Sie verpflichtet, alle Medien, die sich auf das geförderte Projekt beziehen, mit dem Förderhinweis „Gefördert von:“ und den Logos der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Initiative Musik zu versehen.

Auf der Webseite des Förderprojektes sowie in sämtlichen Publikationen (z. B. Ton- und Bildtonträger, Plakate, Flyer, Bücher, Filmprodukte, Einladungskarten, Internet-Auftritte, Pressemitteilungen; Presseeinladungen, Programme) sind die Logos angemessen zu verwenden. Näheres regeln der Fördervertrag und die Allgemeinen Förderbedingungen der Initiative Musik in den Absätzen 3.2./3.2.1./3.2.2. Die Logos und Regelungen finden Sie hier.

Bitte mailen Sie den Entwurf Ihrer Digitalen-/Printmedien zur Logofreigabe an christiane.mueller@initiative-musik.de.

Erhalte ich Belege für die Auszahlung der Fördermittel?

Sie erhalten keine gesonderten Belege über die Auszahlung der Fördermittel. Als Beleg gelten Ihre Kontoauszüge, auf denen die Fördermittelauszahlungen im Verwendungszweck neben Angabe von Projektnummer und -name als Bundeszuwendung aufgeführt sind, in Verbindung mit dem Fördervertrag als Grundlage der Zahlungen.

VERWENDUNGSNACHWEIS

Was muss ich für den Verwendungsnachweis erbringen?

Der Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht, mit dem der Projekterfolg ausgewertet wird, sowie einem zahlenmäßigen Nachweis, in dem der ursprünglich bewilligten Ausgaben- und Finanzierungsplan die tatsächlich angefallenen Kosten gegenübergestellt werden, muss spätestens drei Monate nach Projektende eingereicht werden.

Nähere Informationen zu den Anforderungen im Detail und weiteren einzureichenden Unterlagen erhalten Sie bei Abschluss des Fördervertrages.

KONTAKT

Christiane Müller

Projektmanagement Strukturförderung

Beratungszeiten:
Mo-Fr 10 - 15 Uhr
T: 030 - 531 475 45 - 715

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