APPLAUS 2019 & Covid-19

Alle Regelungen, die die Auszahlung und Verwendung der Preisgelder (8-Wochen-Frist, Aufteilung Programm/Betrieb, Meldepflicht bzgl. Änderungen etc.) betreffen, gelten weiterhin. Ausführlichere Informationen dazu finden Sie auf bei den Hinweisen zum Verwendungsnachweis 2019. In den letzten Wochen standen wir in Kontakt mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), um die aktuelle APPLAUS-Förderung bestmöglich an die aktuelle Ausnahmesituation anzupassen. Im Folgenden finden Sie diesbezüglich Hinweise sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

 

Kann das Preisgeld später verwendet bzw. mit ins Jahr 2021 genommen werden?


Wir können das Preisgeld aufgrund des Veranstaltungsverbotes nicht verwenden. Was ist zu tun?


Darf das Preisgeld für Ausfallgagen verwendet werden?


Darf das Preisgeld für Streaming-Konzerte verwendet werden?


Wir haben nun mehr Ausgaben im Betrieb als im Programm bzw. die Posten weichen
schätzungsweise mehr als 20 % untereinander ab. Was ist zu tun?


Kann das Preisgeld später verwendet bzw. mit ins Jahr 2021 genommen werden?

Ja. In Abstimmung mit der BKM konnten wir den Projektzeitraum und somit den Zeitraum für die Verwendung der Preisgelder vorerst bis zum 31. März 2021 verlängern. Somit werden zwei neue Auszahlungstermine am 01. Dezember 2020 und 1. Februar 2021 möglich sein.

Sofern Sie diese neuen Auszahlungstermine in Anspruch nehmen möchten, ändern Sie dafür die zukünftigen Auszahlungstermine im „Kosten-und Finanzierungsplan“, den wir Ihnen zugeschickt haben und lassen uns das Dokument an applaus@initiative-musik.de zukommen. Auszahlungstermine können jeweils spätestens bis zwei Wochen vor einem Termin geändert werden. Die nächste Auszahlung findet am 01. August 2020 statt.

Wir können das Preisgeld aufgrund des Veranstaltungsverbotes nicht verwenden. Was ist zu tun?

Falls Sie den ausgezahlten Betrag nicht innerhalb von 8 Wochen nutzen können, müssen Sie dies der Initiative Musik melden und die Gelder zurücküberweisen. Diese können Ihnen dann zu einem neuen Auszahlungstermin wieder bereitgestellt werden. Sollten Sie eine Rückzahlung vornehmen wollen, wenden Sie sich bitte an applaus@initiative-musik.de.

Haben Sie aktuell keine Möglichkeit, das Preisgeld zweckgebunden für den Betrieb der ausgezeichneten Spielstätte bzw. für die Fortführung des ausgezeichneten Livemusikprogramms zu verwenden, empfehlen wir, die Auszahlung der ausstehenden Summen vorerst auf den 01. Oktober 2020, 1. Dezember 2020 oder 1. Februar 2021 zu legen. Der 1. Februar 2021 ist nach aktuellem Stand der letztmögliche Auszahlungstermin.

Hinweis: Vorkasse
Es können auch Kosten angerechnet werden, die vor einem Zahlungseingang beglichen wurden. In diesem Fall wären Sie in Vorleistung gegangen und die Auszahlung(en) der Initiative Musik gGmbH wären als Gutschrift zu verstehen. Rechnungsdatum, Leistungsdatum und Tag der Zahlung müssen dabei innerhalb des Projektzeitraums liegen.

Darf das Preisgeld für Ausfallgagen verwendet werden?

Ja, das Preisgeld darf unter folgenden Voraussetzungen für Ausfallgagen verwendet werden:

  • Falls ein Engagement von Musiker*innen oder Bands aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie geplant durchgeführt werden kann, ist zunächst nach Lösungen zu suchen, wie der Auftritt inhaltlich angepasst und/oder zeitlich verschoben realisiert werden kann.
  • Ist dies nicht umsetzbar – Konzerte müssen also ersatzlos abgesagt werden –, hängt es vom konkreten Fall ab, ob sogenannte Ausfallhonorare zuwendungsfähig sind oder nicht. Dies wird bedingt durch den Gastspielvertrag oder sonstige geschlossene Vereinbarung, sofern diese bis zum Stichtag 15. März 2020 abgeschlossen wurde. Ist darin geregelt, dass im Falle des Ausfalls einer Veranstaltung keinerlei Vergütung gezahlt wird, können Ausfallgagen zuwendungsrechtlich nicht anerkannt werden. Ist hingegen nach der jeweiligen Vereinbarung ein Ausfallhonorar vorgesehen, kann die entsprechende Ausgabe im Rahmen der allgemeinen zuwendungsrechtlichen Grundsätze im Regelfall als zuwendungsfähig anerkannt werden.
  • Soweit eine solche vertragliche Vereinbarung fehlt, kann ein Ausfallhonorar von bis zu 60 % des Nettoentgelts bei Honoraren bis zu 1.000 Euro pro Veranstaltung, bei höheren Gagen maximal bis zu 40 % des Nettoentgelts, höchstens 2.500 Euro, zuwendungsrechtlich anerkannt werden.
  • Eine weitere Voraussetzung ist, dass der Zuwendungsempfänger nachvollziehbar darlegt, dass das Ausfallhonorar in der aktuellen Krisensituation erforderlich ist, um zur Erreichung des Zuwendungszwecks bereits erbrachte Vorbereitungsleistungen pauschal zu vergüten, langwierige Rechtsstreitigkeiten über den vertraglichen Vergütungsanspruch (insbesondere zur Auslegung von Klauseln zur „höheren Gewalt“) zu vermeiden und/oder – bei regelmäßigen Förderungen – den Vertragspartner für künftige Engagements zu erhalten bzw. weiter zu binden.

Darf das Preisgeld für Streaming-Konzerte verwendet werden?

Ja, das Preisgeld darf für Streaming-Konzerte verwendet werden, sofern die Ausgaben mit den Posten Programm und Betrieb in Ihrem Kosten- und Finanzierungsplan übereinstimmen.

Wir haben nun mehr Ausgaben im Betrieb als im Programm bzw. die Posten weichen
schätzungsweise mehr als 20 % untereinander ab. Was ist zu tun?

Wenn sich die geplanten Kosten in Programm und Betrieb über die Schwankungsgrenze von 20 % ändern werden, muss dies im Vorhinein (also bevor die Kosten anfallen und von den Preisgeldern bezahlt werden) schriftlich angezeigt und von der Initiative Musik bestätigt werden. Ändern Sie dafür die angesetzten Posten Programm und Betrieb im „Unverbindlichen Kosten-und Finanzierungsplan“ und lassen uns das Dokument per Email an applaus@initiative-musik.de zukommen.

KONTAKT

Dr. Witalij Schmidt

Leitung Musikclubförderung

Janina Dotterweich

Projektmanagement APPLAUS

BERATUNGSZEITEN:
Mo.-Do. 14-17 & Fr. 10-13 Uhr

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