Plan!Pop – Bundeskonferenz für Musikförder*innen

Bei der von der Initiative Musik realisierten Konferenz „Plan!Pop“ diskutieren Musikförder*innen aus dem gesamten Bundesgebiet. Zentrales Anliegen ist es dabei, den Status-Quo der Strukturen zur Förderung populärer Musik in den Bundesländern aufzuzeigen und weiterzuentwickeln. Pläne und Chancen sollen dann möglichst mit den zuständigen Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung besprochen werden. Eine Fortsetzung von Plan!Pop ist für 2020 geplant.

 

Vergangene Plan!Pop-Konferenzen

Plan!Pop09 – Grundstein für die Livemusikförderung der Initiative Musik

Zur ersten Bundesfachkonferenz Plan!Pop im Jahr 2009 in Rostock-Warnemünde, Mecklenburg-Vorpommern, kamen über 200 Popförder*innen aus dem gesamten Bundesgebiet. An zwei Programmtagen diskutierten sie über den Stand und die Perspektiven der Unterstützung von populärer Musik in Deutschland. Inhaltlich und praktisch konkret wurde es dabei in zwölf Expertenrunden und drei Workshops. Diese setzten sich mit den Themenschwerpunkten Förderstruktur, Künstler*innen, Wirtschaft und Kommunikation auseinander.

Bekenntnis zur langfristigen Unterstützung der Musikförderung

Das zentrale Ergebnis von Plan!Pop09 war die Bekenntnis der Teilnehmer*innen, auf kontinuierliche Projekte zu setzen und Musikförderung langfristig auf allen Ebenen zu unterstützen – kommunal, national und international. Im Anschluss an Plan!Pop09 wurde Henning Rümenapp von der Initiative Musik zum Beauftragten für die Bund-Länder-Kooperation (BLK) benannt. Das Projekt der Initiative Musik hatte bis 2013 das Ziel, ein Forum mit den verantwortlichen Akteuren der Bundesländer aufzubauen und zu etablieren. Dazu gehörten Vertreter der Ressorts der Wirtschafts-, Kultus- und Bildungsministerien, Wirtschaftsförderungen sowie Popförderbüros.

Bei Plan!Pop09 wurden erste Grundlagen für die Livemusikförderung der Initiative Musik gelegt. Im Anschluss konnten Pilotprojekte zur Spielstättenförderung in Bayern, Nordrhein-Westfalen, der Region Stuttgart und in Berlin durchgeführt werden. Dazu erfolgte eine Spielstättenbefragung in den fünf Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Die Ergebnisse sind unten im Spielstättenporträt 10/11 zu finden.

Plan!Pop12 – Spielstättenförderung im Fokus

Der inhaltliche Schwerpunkt der zweiten Bundesfachkonferenz war die Spielstättenförderung. In der Musikakademie Alteglofsheim in Bayern wurden die Bedürfnisse der Musikclubs benannt sowie Lösungsansätze diskutiert, um den Status quo der Musikclubs zu optimieren. Dazu präsentierte sich das neue bundesweite Clubnetzwerk LiveMusikKommission (LiveKomm) dem Fachpublikum. Die LiveKomm konnte sich in kurzer Zeit zu einem wichtigen Verband der Musikbranche etablieren und ist seit 2013 einer der Fachpartner für die Clubförderprogramme der Initiative Musik.

Wie ist die Popförderung vernetzt?

Weiterhin diskutierten die Teilnehmer*innen von Plan!Pop12 im Programmpunkt „Spotlight Bayern“ die bestehenden Vernetzungsmodelle der Popförderung in jenem Bundesland. Beim nicht-öffentlichen „Kamingespräch Plan!Pop“ nahmen 22 Vertreter aus Landesministerien, dem BKM und der Initiative Musik teil. In diesem Rahmen ging es um Themen- und Zielformulierungen für die Popförderung in den Ländern sowie Budgetfragen.

Plan!Pop 09: Teilnehmer*innen © Foto: Silke Paustian
Plan!Pop 09: Teilnehmer*innen | Foto: Silke Paustian
KONTAKT

Michael Wallies

Leitung Presse und ÖA

DOKUMENTATIONEN PLAN!POP & SPIELSTÄTTENPORTRÄT