Addys Mercedes

Name | Addys Mercedes |
Mitglieder | Addys Mercedes |
Ort | Essen |
Bundesland | NRW |
Genre | Soul/ Funk/ Rap/ RnB/ Hip Hop/ World Music/ Reggae |
Label | |
Fördergegenstand | Produktion |
Förderrunde | 17 (2012) |
Website | |
Kontakt | agency(a)media-luna.com |
Booker | agency(a)media-luna.com |
Tourdaten |
Presseinfo
Auf dem nach ihr benannten Album erzählt Addys persönliche Geschichten, die
Momente und Stimmungen ihres Lebens aufgreifen und wie Kurzfilme wirken.
Obwohl Addys gut Deutsch spricht, ist Spanisch weiterhin die Sprache, mit der sie
ihren Gefühlen Ausdruck verleiht. Die Arrangements zeugen von einem neuen
Selbstbewusstsein des Songwritings, jenseits bekannter Latino-Klischees. Addys‘
warme Stimme und persönliche Art des Songwritings schaffen, in Verbindung mit
Rockgitarren, einen neuen Klang in der Popwelt. Vielleicht die Geburt des „Pop
Cubano“ (kubanischer Pop).
Unbefangen und in sommerlicher Leichtigkeit groovt der Opening-Song „Gigolo“
zwischen Rock und Reggae. Wie schon bei „Sabado Roto“ schafft der Verzicht auf
Keyboards und Trompeten Raum für Lockerheit und Spontanität.
Doch nicht alles ist Sonnenschein wenn es aus Kuba kommt: In „Alma Latina“ rappt
Addys von der Ungerechtigkeit, die sie während ihrem Engagement im kubanischen
Tourismuszentrum erlebt hat. Die Touristen lebten in einer edlen Parallelwelt
während einige Kilometer weiter ihren Landsleuten das Nötigste zum Leben fehlte.
Eine nicht nur in Kuba bekannte südamerikanische Realität, die viele Latinos ins
Exil treibt. Auch Verwandte von Addys sind auf der Flucht verschollen. Wer aus
Kuba doch den Weg über das Meer nach Miami schaffte, vermisst seine Heimat oft
bitter. Viele wollten einfach nur die westliche Welt kennenlernen, von der sie soviel
reden hörten und lernen dann aus dem Exil vieles an ihrer Heimat zu schätzen. Eine
Rückkehr bleibt ihnen jedoch meist verwehrt.
Treue Begleiterin in guten und schlechten Zeiten war für Addys schon immer ihre
Musik, egal wo sie lebte. „Ich kann mich an keinen Tag erinnern an dem ich nicht
gesungen habe“ , erzählt Addys. In „Mi Musica“ besingt Addys ihre Liebe zur Musik.
Ergreifende Balladen wie „Un Beso“ oder „Dime Adios“ zeugen von einer
stimmlich gereiften, für ihr Alter beeindruckenden Ausdruckstiefe zwischen
kubanischem „Feeling“ und der Tradition amerikanischer Jazzdiven.
Entstanden ist Addys‘ drittes Album in typischer Bandbesetzung mit Schlagzeug,
Bass und Gitarren. Die Lebendigkeit hört man dem Groove von Stücken wie
„Olvidar“, „Ella“ und „Verano“ an. „Ich habe erst in Europa verstanden, dass es
nicht selbstverständlich ist, wie in Kuba, jeden Tag mit einer Band zu proben
oder aufzutreten. Für die Aufnahmen zu meinem dritten Abum haben wir als
Band sehr viel zusammengespielt, bevor wir in‘s Studio gegangen sind. Es hat
mich glücklich gemacht Musiker zu finden, für die die Musik mehr als eine Arbeit
ist und die die Proben geniessen“.
Mit „Versos Y Flores“ und der Akustik-Version von „Sabado Roto“ greifen die
letzten beiden Stücke des Albums das Unplugged-Feeling ihres Trios „En Casa
de Addys“ auf, mit dem sie ab Februar auf Tour gehen wird.

